Yangon

Der Eindruck des fremdartigen, aber wie immer eigenartig vertrauten, quirligen Treibens in Yangon entschädigt mich sofort für die zwanzigstündige Reise. 
Ich erfahre, dass nur wenige Ausländer in der Stadt sind. Das liegt wohl an der Unsicherheit angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen am 7. November. Die Einheimischen jedoch erscheinen wie immer gelassen und unaufgeregt. Schlechte Erfahrungen mit wechselnden Fremdherrschaften und Unterdrückung durch die Militärs hat man schließlich zu Hauf, die Erwartungen sind entsprechend gedämpft. 
Heute geht es für mich mit dem Überlandbus ins Ayeyarwady-Delta. Von dort geht die Reise per Moped weiter zur Küste am Golf von Bengalen. 
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