Trinkwassernot und Mangelernährung

äGeniessbares oder überhaupt zum Verzehr geeignetes Wasser ist an vielen Orten, die wir besuchen ein zentrales Thema. Zwar gibt es irgendwie immer einen Zugang zu Wasser, jedoch ist dieses während der heissen Jahreszeit von März bis Juni und in der Monsunzeit von Juli bis Oktober oft von übelster Qualität - und muss überdies auch über längere Strecken in Kanistern herbeigetragen werden. Im tropischen Sommer gehen die Reserven der Regenzeit gegen Null, in der Monsunzeit werden die Quellen dann oft überspült und verunreinigt.
In den armen Dörfern bedeutet das, dass - wer es sich irgendwie leisten kann - Trinkwasser in grossen Plastikflaschen kauft, während den Ärmsten nichts anderes übrig bleibt, als schlechtestes Brunnenwasser zu benutzen. Für Kinder und Kranke ein grosses Risiko.

Beim Essen sind die Regeln die gleichen: Keiner verhungert, aber für die Ärmsten gibt es eben fast nur Reis von schlechtester Sorte. Krankheiten sind die Folge der Mangelernährung. Wie immer, sind die Kinder und Schwachen am stärksten betroffen. 


Dörflicher Trinkwasserspeicher, der undicht ist und spätestens zwei Monate nach der Monsunzeit austrocknet.
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